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Der Religionsunterricht im sozialpädagogischen Bereich orientiert sich stark an der zukünftigen Berufspraxis der Schüler/-innen. Sie reflektieren über ihre eigene religiöse Erziehung und erschließen von hier aus religiöse Fragen. Der Religionsunterricht vermittelt religionspädagogische Kompetenzen, die die Schüler/-innen in der Praxis umsetzen können. Die angehenden Kinderpflegerinnen lernen z.B., biblische Geschichten zu erzählen mit Kindern zu beten religiöse Kinderfragen zu beantworten und religiöse Feste wie Weihnachten und Ostern mit Kindern zu gestalten. Es wird gleichzeitig ein Bezug zu anderen Weltreligionen genommen, um die vielen ausländischen Kinder in sozialen Einrichtungen zu berücksichtigen und die Toleranz gegenüber dem Nächsten zu fördern. Alle anderen Schüler/-innen im sozialpädagogischen Bereich beschäftigen sich mit aktuellen sozialen Fragen, wie Euthanasie, Abtreibung, Menschenwürde, Gentechnik, Organspende, Ausländerfeindlichkeit und Behinderte in unserer Gesellschaft. Die Schüler/-innen erhalten ein Grundlagenwissen zu den Themen und werden zu selbständigem Urteilen und Handeln angeregt. Gleichzeitig erhalten sie religionspädagogische Handhabungen für die Praxis.
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