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(Benjamin
Franklin) Die Städte Hückeswagen - Radevormwald - Wermelskirchen haben sich in einem Zweckverband zusammengeschlossen, um ihre Aufgaben im Bereich der beruflichen Ausbildung gemeinsam zu erfüllen. Diese Zweckgemeinschaft besteht seit 1943; die Schule trägt den Namen "BERUFSKOLLEG BERGISCH LAND". In all den Jahren seines Bestehens gelang es dem Berufsschulzweckverband, sich den wandelnden Anforderungen der Berufswelt anzupassen. Dabei kommt ihm zugute, dass er in seinem Einzugsgebiet groß genug ist, differenzierte Unterrichtsangebote machen zu können, andererseits aber nicht zu einem Berufsschulzentrum wuchs, das zur Unüberschaubarkeit oder zu einer gewissen Entfremdung führte. Keine der den Zweckverband tragenden Städte könnte für sich allein die berufliche Ausbildung besser und ortsnäher durchführen. Das Berufskolleg Bergisch Land hat Schritt halten können mit den Entwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung. In den Klassen der Berufsschule werden in drei Fachabteilungen (hauswirtschaftlich, kaufmännisch, technisch) die wichtigsten Ausbildungsberufe sowie alle Jugendlichen ohne Ausbildungsvertrag beschult. Für andere Berufe weist die Schulaufsicht auswärtige Bezirksfachklassen an, damit eine Mindestzahl von Schülern erreicht wird. Die Berufsschüler erfahren ihre Ausbildung im sogenannten dualen System, d.h. im Betrieb und berufsbegleitend in der Schule. Auf den Beruf oder entsprechende Studiengänge vorbereitend sind die übrigen Schulformen, die im Zweckverband angeboten werden. Neben die schon traditionellen Berufsfachschulen für Wirtschaft und Verwaltung (Handelsschule) und für Ernährung und Hauswirtschaft traten die Berufsfachschule für Technik im Fachbereich Metall, dem regional am stärksten vertretenen Berufssektor, und die Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen in der aktuellen Fachrichtung Kinderpflege. Alle Berufsfachschulen vermitteln die Fachoberschul- (mittlere) Reife und verkürzen die Ausbildungszeit im jeweiligen Berufsfeld. Die höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung (Höhere Handelsschule) verlangt die Fachoberschul- (FOS-)reife als Eingangsqualifikation und erreicht neben der Berufsvorbereitung den schulischen Teil der Fachhochschulreife (Fachabitur). Ein Studium an der Fachhochschule streben auch die Absolventen der Fachoberschule Metalltechnik an. Bei Schul- und Klassenfahrten bzw. -festen erleben die Schüler die Sozialisierungsfunktion der Schule; die Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften, in der Schulband oder in der Tanzgruppe lässt Freiraum zur Entfaltung der Persönlichkeit. Solche Aktivitäten werden vom Förderverein der Schule unterstützt, dem aktive und ehemalige Schüler/innen, Lehrer/innen und Ausbildungsbetriebe angehören. |
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Berufskolleg Bergisch Land |